SOEST - Aller guten Dinge sind drei. So sieht das wohl auch das Team der Soester Jugendkirche, das sich zum dritten Mal einrichtet. Nach ersten Stationen im Wiesegemeindehaus und in der alten Post hat die Jugendkirche nun ihre Zelte im Beilke-Haus am Thomätor (Ostenhellweg 6) aufgeschlagen – und fühlt sich dort schon jetzt pudelwohl. 

„Das hat schon fast richtig hippen Loft-Charakter“, sagen Daniela Fröndt und Kira Engel. Unterm Dach des alten Gewerbetrakts, in dem auch ein Steuerberater und ein Immobilienhändler ihre Büros haben, steht dem Team eine weitläufige Etage mit viel natürlichem Licht, ja sogar einladenden Balkons zur Verfügung. 

Aus zwei Räumen ist mal flugs ein Saal samt kleiner Bühne und angedockter Küche geworden, zwei weitere größere Räume für Seminare oder zum Klönen und Treffen kommen hinzu. „Jetzt können wir sogar zwei Veranstaltungen parallel anbieten“, freuen sich die Macherinnen. 

Sonntag um 14 Uhr geht es an der neuen Adresse los: um 14 Uhr bei Kaffee und Kuchen, um 18 Uhr folgt der Eröffnungs-Gottesdienst.

Damit endet eine viermonatige Vakanz, schließlich mussten die Jugendkirchler Ende vergangenen Jahres in der Innenstadt räumen. „Die Kontakte untereinander gingen keineswegs verloren“, sagt Fröndt, „manche Gruppen haben sich sogar zu Hause getroffen.“

Und immer wieder habe man von den zwölf- bis zwanzigjährigen Gästen gehört, man warte gespannt auf den Neustart.

Bis Sonntag freilich ist noch reichlich zu tun für die Helfer. Bisher sind nicht alle Kisten ausgepackt und die letzten Fußleisten geklebt. Doch die Band der Jugendkirche hat schon ihr Schlagzeug und etwas Technik auf der Bühne platziert, um Sonntag gleich losfetzen zu können. Und die Blackbox rings um die Bühne gab es gewissermaßen „geschenkt“, hatte doch vorab ein Fotostudio hier oben unterm Dach gewirkt und seinen Shooting-Raum in Schwarz gepinselt.

 

Quelle: Soester Anzeiger
Text: hs

Foto: Dahm

 

Durch die Jugendkirche Soest wurden Änderungen des Textes auf Grund von inhaltlichen Fehlern vorgenommen.


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