Kommentar zum Deutschlandfunk Betrag: „Der Siegeszug der Lobpreismusik - Ich will nur stolz auf Christus sein“ von Merlin Blom

Ich war ernsthaft überrascht als mir ein Bekannter den Beitrag zuschickte: Lobpreis im Deutschlandfunk. Das hatte ich einfach nicht erwartet. Erst recht nicht einen so ausgewogenen Beitrag mit guten und kompetenten Interviewpartnern. Ich kann nur jedem empfehlen sich den Betrag mal in ganzer Länge anzuhören. Gerade für Menschen die sich Kirche verbunden fühlen, aber noch nichts mit Lobpreismusik anfangen können, ist das ein guter Einstieg. Ich möchte hier ein wenig meine Gedanken dazu beisteuern.

Menschen erreichen

Im Beitrag wird davon gesprochen, auch kirchenferne Menschen anzusprechen und zu begeistern. Wie auch sonst, wenn nicht mit Musik. Das Gemeinschaftsgefühl, das beim gemeinsamen Singen entsteht, ist für mich einzigartig. Was aber die Texte und Form angeht, ist es für Außenstehende bestimmt nicht immer leicht, direkt einzusteigen. Es wirkt dann schnell befremdlich, wenn Menschen ihre Arme in die Luft recken, ihre Augen schließen, zur Decke schauen. Gerade auf Freizeiten ist es nötig, neue Teilnehmer ganz langsam an diese Anbetungsform heran zu führen. Jeder muss hier selbst herausfinden, wie man sich wohlfühlt.

Schlager oder Anbetung?

Im Beitrag äußert Nick Page den Vorwurf, dass Lobpreis zu flach und egoistisch sei. Er macht dies vor allem am häufigen Vorkommen von „I“ (Ich) fest. Bei dieser Begründung musste ich doch etwas schmunzeln, denn wie oft kommt denn das Wort Jesus, God oder You vor? Ich schätze mal mindestens genauso oft. Es geht schließlich um die Beziehung zwischen Gott und mir. Schon eher verstehe ich die Begründung von einfachen Bildern wie fließende Gnade, aber da wir diese Begriffe ohnehin immer nur unzureichend beschreiben können, bleibt uns nur übrig sie zu erleben. Auch in der Musik und in Begegnung.

Klassik und Moderne

Es kommt auch der Vorwurf auf, dass es bereits sehr gute Musik gäbe, die Klassische: Mozart, Bach, Beethoven, ... Ich bin der Überzeugung, dass hier in der Vielfalt die Kraft der Musik am besten zur Geltung kommt. Zu dem Schluss kommt auch der Autor des Beitrags. Was ich noch hinzufügen würde: Musik ist und bleibt eine Geschmackssache, wir grenzen uns damit von anderen ab und definieren uns zum Teil durch sie. Dies birgt die Gefahr andere abzuwerten, das bringt Gemeinde aber nicht weiter, erst wenn wir uns gegenseitig schätzen, den Geschmack anderer respektieren, können wir selbst etwas Neues entdecken. Die Chorsängerinnen in die Lobpreisband und die Lobpreissängerinnen in den klassischen Chor! Probiert es aus.

 

 


 

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